Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

VERTRIEB & BUCHBESTELLUNG:

Nova MD GmbH, Raiffeisenstr. 4, D-83377 Vachendorf, Traunstein / Germany, Phone:    +49(0)861/16617-31, www.novamd.de

 

Kontakt: Marleen Olschewski: mo@novamd.de

 

 

Am 23. Oktober 2017 erscheint unser erstes Buch als Hardcover und Ebook

in unserem Verlag:

"Der Goldene Weg der Mitte" von Georg Weidinger

 

Wir sind sehr stolz auf dieses Werk, zumal wir alles selbst gemacht haben: Schreiben (natürlich...), Lektorat und Satz. Den Vertrieb übernimmt uns Nova-MD in Deutschland (www.novamd.de).

Wir bitten um Nachsicht, falls noch nicht alles perfekt ist, falls diese erste Auflage noch ein paar kleine Fehler hat! Aber das macht ja eine erste Auflage aus, oder?! Also gut aufheben! Immerhin sind vom ersten geschriebenen Wort bis zur Veröffentlichung nicht einmal sechs Monate vergangen...!

Wir bemühen uns auch vermehrt um Lesungen in den nächsten Monaten. Falls Sie wollen, dass Georg Weidinger zu Ihnen in Ihre Buchhandlung oder Ihren Veranstaltungsraum kommt und über sein neues Buch redet und vielleicht sogar sein mobiles Klavier mitnimmt und spielt, melden Sie sich bitte auf office@ogtcm.at! 

Unter www.georgweidinger.com/page8.php finden Sie ganz oben das Cover und ein Plakat und alle neuen chinesischen und westlichen Rezepturen des Buches abgebildet und zum "runterziehen".

 

Hier können Sie schon einmal in das Buch hineinlesen: Hier die ...

 

Einleitung

Ich bin praktischer Arzt mit einer kleinen Allgemeinpraxis für Traditionelle Chinesische Medizin in Wiener Neustadt, einer Kleinstadt, welche mit dem Zug oder dem Auto etwa vierzig Minuten von Wien entfernt ist. Hier werken meine Frau und ich, Tag ein Tag aus, um dem Leid auf dieser Welt ein kleines Schnippchen zu schlagen. Um dieses Schnippchen ein klein wenig zu vergrößern, habe ich vor sieben Jahren mein Buch „Die Heilung der Mitte“ geschrieben. Darin finden Sie detailliert beschrieben, wie man „lieb sein kann zu seiner Mitte“. Die Werkzeuge, die ich Ihnen damals in die Hand gelegt habe, waren Ihre eigene Lebensführung, Ihre Art sich zu ernähren, Ihre Einstellung zu Stress und dem Sinn des Lebens, Ihr Schlaf und Ihr Atem. Sieben Jahre lang durfte ich beobachten, was dieses Buch alles be- wirken konnte. Sieben Jahre lang bekamen wir eine Fülle an Emails und Briefen, die Erfahrungen mit dem warmen Frühstück, dem regelmäßig warm essen und all den anderen Empfehlungen wiedergaben. So viele Menschen haben verstanden, was ich sagen möchte, wie Veränderungen im Alltag tatsächlich den Gesundheitszustand verbessern. Viele hatten es vorher nicht geglaubt, dass „nur ein bisschen anders essen“ so viel verändern kann. „Einfache Dinge sind einfach, aber täglich!“ Das ist einer meiner Sprüche, die sich meine Patienten immer wieder anhören müssen. Machen Sie die notwendigen Veränderungen. Es sind keine großen Veränderungen, aber sie müssen konsequent und im Sinne der asiatischen Disziplin täglich vollzogen werden. Nichts passiert ohne Grund auf dieser Welt. Alles hat einen Anfang und ein Ende. Erkrankungen und Symptome haben meist einen Sinn. Sie sind uns Wegweiser durch unser Leben. Sie helfen uns, die richtigen Veränderungen im rechten Moment unseres Lebens zu vollziehen. Weil wir so und so leben, bekommen wir die und die Erkrankung, meistens. Ich bin Ihr Übersetzer. Ich erkläre Ihnen, was Ihnen ihr Körper sagen möchte. Ich zeige Ihnen den Weg, den es braucht, um dem Ziel zu einem langen glücklichen Leben, welches wir alle anstreben, ein bisschen näher zu kommen. So mache ich es Tag ein Tag aus in meiner Praxis, meine Frau immer an meiner Seite. So habe ich es in der „Heilung der Mitte“ gemacht, so mache ich es in dem nun vorliegenden Buch. Es ist Zeit für die Fortsetzung, für „Die Heilung der Mitte Teil zwei“, für den „Goldenen Weg der Mitte“. Durch all Ihre Erfahrungsberichte weiß ich, was noch zu tun ist, weiß ich, was ich noch zu schreiben habe und welches Wissen ich Ihnen noch anvertrauen darf. Stellen Sie sich dieses Buch als eine Wanderung vor. Sie schreiten auf einem Weg, der sich zunächst noch in einer großen Stadt befindet, asphaltiert und beidseitig von hohen Häusern gesäumt. Sie gehen zu Fuß und kommen immer weiter aus der Stadt heraus. Nun finden Sie bereits Gras und wilde Blumen an den Rändern Ihres Weges. Die Häuser werden kleiner, die Menschen, denen Sie begegnen, ruhiger und entspannter, langsam erfasst die Ruhe auch Ihr Herz und Ihren Schritt. Schließlich endet der Asphalt und ein unbefestigter Weg schlängelt sich weiter durch die Landschaft. Sie schlagen den Weg weiter ein, der Duft von Wald und Harz erfüllt Ihre Nase, die Kühle eines Waldes berührt Ihre überhitzte Haut, Ihren noch erhitzten Geist. Und dann schreiten Sie aus dem Wald heraus und finden sich in einer ganz anderen Welt wieder. Lächelnde Menschen auf Reisfeldern winken Ihnen zu und weisen Ihnen mit Ihrem Nicken und freundlichen Gesten den Weg geradeaus. Sie sind im alten China gelandet. Doch Sie bleiben nicht stehen, Sie gehen weiter, zu groß ist Ihre Neugierde, was da auf Sie zukommt. Langsam erkennen Sie Ihren Weg als eine Pilgerschaft zu dem großen chinesischen Arzt Li Dong Yuan, den Sie dann auch tatsächlich in einem kleinen Dorf antreffen, einen kleinen, unscheinbaren, alten Mann, der still vor sich hin lächelt. Wie in einem Traum gibt es keine Widersprüche. Alles können Sie erfassen und annehmen, auch wenn manche Realitäten sich scheinbar einander widersprechen. So steht die Stadt für unsere moderne westliche Medizin, der Weg mit den Gräsern und Blumen am Rande für unsere westliche Medizin mit unseren westlichen Kräutern und schließlich das alte China für ein altes Wissen, dass uns auch unsere westliche Welt und unsere westlichen Kräuter in einem ganz neuen Licht erstrahlen lässt. Auf einmal können wir Zusammenhänge verstehen, auf einmal begreifen wir, wo die Fäden alle zusammenlaufen. Wenn wir all das Wissen in uns aufnehmen, kann der danach folgende Weg nur ein ganz anderer sein, ein neuer, auch, wenn sich vielleicht nur die Perspektive geändert hat. Sie wissen, dass der Weg mit dem ersten Schritt beginnt. Wenn Sie das lesen, dann haben Sie diesen bereits gemacht...

 

Li Gao, mit Rufnamen Dong Yuan, lebte von 1180 bis 1251 nach Christus. Es war eine dunkle Zeit Chinas, geprägt von Kriegen und Hungersnöten. Ganze Städte wurden vernichtet, unzählige Menschen unschuldig niedergemetzelt. Die Menschen litten unter rassistischen Ausschreitungen, sozialen Missständen und Naturkatastrophen, unter Hunger, Seuchen und zahlreichen Erkrankungen. Die Ärzte der Zeit waren gezwungen, neue Wege zu be- schreiten, um den Menschen helfen zu können. Li Gao entstammte einer sehr wohlhabenden Familie. Von Kindheit an erhielt er eine aus- gezeichnete Ausbildung, genoss den Umgang mit hochrangigen Beamten und berühmten Lehrern der Zeit. Vorgeformt war seine Karriere als angesehener, hochrangiger Beamter. Doch eines Tages erkrankte seine Mutter. Ein Arzt nach dem anderen wurde gerufen, doch keiner konnte ihr helfen. Kein Arzt konnte erklären, worunter sie litt. Schließlich verstarb sie. Einschneidend muss dieses Erlebnis in der Kinderseele des Li Gao gewesen sein. Schließlich entschied er, Medizin zu studieren. Da Geld keine Rolle spielte, konnte er direkt bei Zhang Yuan-Su lernen, dem Lehrer von zweien der vier Meister der damaligen Zeit. Seine Lehre war in dem damalig traditionalistischen China revolutionär, da sie Neuerungen forderte: „Alte und moderne Zeiten unterscheiden sich. Alte Rezepturen sind nutzlos bei modernen Krankheiten.“ Li Dong Yuan war ein guter Schüler, jedoch nicht gewillt, die Meinung seines Lehrers einfach zu übernehmen. Aber er nahm die Herausforderung an und veränderte das Gedankengebäude der Chinesischen Medizin. Bis in seine Zeit folgten die medizinischen Gelehrten der Lehre von Zhang Zhong-Jing und richteten ihre Aufmerksamkeit hauptsächlich auf das Eindringen der äußeren pathogenen Faktoren, auf die „Infektionskrankheiten“, wie wir heute sagen würden. Li Dong Yuan hatte eine neue Idee. Er richtete seine Aufmerksamkeit auf die „innere Schädigung“. Seiner Meinung nach beginnt eine Erkrankung durch einen Schaden „innen“, was dann der Wurzel der Erkrankung entspricht. Das Eindringen des äußeren pathogenen Faktors ist nur das Symptom, der Zweig. Ist die Wurzel gesund, wird der Zweig gedeihen. Ist der Körper innen gesund, kann von außen kein Angreifer eindringen. Auf dieser Überlegung aufbauend entwickelte Li Dong Yuan seine Theorie, dass Milz und Magen, der Verdauungsapparat, die wichtigsten Organe im Kör- per seien und die Basis aller Funktionen des menschlichen Lebens. Die meisten Gelehrten der Zeit schenkten Milz und Magen keine weitere Aufmerksamkeit. Doch Li Dong Yuan hatte beobachtet, hatte Menschen gesehen und behandelt, die fast verhungert wären und solche, die sich in ihrem Wohlstand überfressen hatten. Seiner Meinung nach besteht Gesundheit, solange Milz und Magen in Harmonie sind. Nun leben wir heute in einer ganz anderen Zeit, wir hier im Westen im Garten Eden. Doch Religion hat für viele Menschen keine Bedeutung mehr, und so isst man hier auch „die verbotenen Früchte“. Essen ist heute bei uns wie Papiergeld. Wenn man Papiergeld in Übermaß, ohne die entsprechenden Goldreserven, drucken lässt, verliert es an Wert. Irgendwann ist es dann nicht einmal mehr das Papier wert, auf dem es gedruckt ist. In größter Not, im Krieg und in der Nachkriegszeit war die größte Sorge, kein Essen zu haben. Diese Generation hat es geschafft, dass wir heute nicht hungern müssen. Sie hat sogar geschafft, dass wir heute Lebensmittel in Hülle und Fülle haben, wie es der Mensch in seiner ganzen Entstehungsgeschichte nie hatte. Und wie ein Bild grau wird, wenn Sie beim Malen alle Farben verwenden, so wird unser Körper schwach, wenn wir das alles hinunterschlucken. In dieser Situation nicht den Überblick zu verlieren und die Spreu vom Weizen der Lebensmittel zu trennen, ist ein Kunststück. Zu wissen, was man heute essen kann und soll, um eine gesunde Mitte zu haben, ist ein Meisterstück. Seit Li Dong Yuan hat sich die Welt sehr verändert, ebenso das, was wir heute als „Lebensmittel“ bezeichnen. Was sich nicht geändert hat sind die Zeichen des Körpers, wenn er nicht in Harmonie ist. Unserem Körper ist es doch vollkommen egal, was es „da draußen“ an Nahrung und Trinken gibt, so lange er sich gut fühlt. Die Kunst wiederum besteht nun darin, die Teile der Nahrung zu identifizieren, die Schuld daran sind, dass er sich nicht gut fühlt und krank wird. Diese „Nahrungsteile“ können sich ändern, so wie sich alles auf dieser Welt ändert. Wenn wir zum Beispiel einen krankmachenden Bestandteil unserer Nahrung identifiziert haben und es konsequent allen erzählen, werden es auch die erfahren, die diese produzieren. Wenn dann keiner mehr diese Nahrung essen will, werden die Produzenten etwas Neues bauen müssen, dass sie uns als „Nahrung“ vorsetzen, die Evolution der Lebensmittelindustrie. Also müssen wir darüber reden. Also muss ich darüber reden, was ich hiermit tue. Medizin ist „ausprobieren und schauen was passiert“. So habe ich es von meinem Vater, dem Internisten, gelernt. So mache ich es bei meinen Patienten, und das seit vielen Jahren. Und die Patienten sagen mir dann, ob es, was auch immer, besser oder schlechter geworden ist. Daraus ziehe ich meine Schlüsse und diese finden Sie in diesem Buch. Die Lebensführung mit Ihrer Ernährung, Ihrer Bewegung, Ihrem Stress und Ihrem Schlaf ist eine Sache, eine andere sind die Medikamente, die man geben kann, um die Sache zu beschleunigen, um schnell aus dem Sumpf herauszukommen, um nicht weiter unterzugehen. Einmal aus dem Sumpf draußen funktioniert Alles hoffentlich wieder ohne Medikamente. Bei Medikamenten gibt es eine klare Vorgabe: „So wenig Kollateralschäden wie möglich!“ Das soll heißen: „So wenig Nebenwirkungen wie möglich!“ Wenn ich Ihnen ein Medikament an- biete, das perfekt wirkt gegen Ihre Erkrankung und dabei gar keine Nebenwirkung hat, haben wir die „eierlegende Wollmilchsau“ gefunden. Wenn Sie dann noch auf Ihre Ernährung achten und die regel- mäßige Bewegung, legt sie wahrscheinlich noch mehr Eier... Dabei sollte Ihnen egal sein, ob dieses Medikament westlich ist oder chinesisch, japanisch, indonesisch, schamanisch oder indianisch. Wenn wir heute schon Zugang zu allem Wissen haben, sollten wir dieses auch nutzen. Meistens ist es so, dass ein westliches Medikament eher mehr Nebenwirkungen hat, dafür aber oft auch gezielter und schneller wirkt, aber leider dann wieder nicht dauerhaft. Darum tun wir „Alternativ- und Komplementärärzte“ uns ja die ganze Arbeit mit „viel denken“ und „viel ausprobieren“ und „viel kombinieren“ überhaupt an. Wenn die Lösung klar am Tisch stehen würde, wäre ich der erste, der sie nimmt (und dann lieber Klavierspielen geht...). Weil dem nicht so ist, habe ich aus meiner Erfahrung der letzten Jahre chinesische Kräutermischungen zusammengestellt, die Sie als so- genannte „W-Mischungen (Weidinger-Mischungen)“ in Apotheken beziehen können. In meinem Buch „die chinesische Hausapotheke“ beschreibe ich Ihnen genau, wie W1 bis W25 anzuwenden sind. Sie finden diese Mischungen auch auf meiner Homepage www.georg-weidinger.com. Klicken Sie in der Oberzeile auf: Buch „chinesische Hausapotheke“. Wenn Sie hinunterscrollen, finden Sie die Mischungen aufgelistet, darunter Tabellen der verwendeten Kräuter, darunter eine Liste der rezeptpflichtigen Kräuter, darunter eine Liste mit „Kräutern und Schwangerschaft“, darunter all jene Apotheken, die bereits die „W-Mischungen“ als Granulat oder Tabletten rezeptfrei heraus- geben. Die Mischungen W1-25 habe ich in dem vorliegenden Buch nicht nochmals genauestens erklärt, sondern verweise auf spezielle Anwendungsmöglichkeiten derselben. Wenn Sie mehr über W1-25 wissen wollen, sehen Sie bitte auf der Homepage nach oder in dem Buch „die chinesische Hausapotheke“. „Der Goldene Weg der Mitte“ hat elf neue W-Mischungen und zehn Mischungen mit westlichen Kräutern. Diese Formeln und ihre wichtigsten Anwendungen finden Sie wiederum auf meiner Homepage www.georgweidinger.com, dies- mal in der Oberzeile unter: Buch „Der Goldene Weg der Mitte“. Prinzipiell brauchen Sie keinerlei Vorkenntnisse der Chinesischen Medizin, um dieses Buch lesen und verstehen zu können. Unser gemeinsamer Weg ist ein langer und bietet viel Zeit, „nebenbei“ wirklich alles zu erklären (was Kennern der Materie gleich die Möglichkeit der Wiederholung bietet). Sie werden an meiner Tendenz, immer wieder Wichtiges zu wiederholen, erkennen, dass ich unterrichte. Mit diesen Wiederholungen gehe ich bestimmt dem einen oder anderen Studenten in den Kursen auf die Nerven, kann dann aber wenigstens sicher sein, dass es alle verstanden und sich gemerkt haben! Zu meiner Schreibweise darf ich meine Patienten zitieren: „Wenn ich ein Buch von Ihnen lese, höre ich Sie reden!“ Ich schreibe so, wie ich mit meinen Patienten rede. So verstehen sie es, ich selbst aber auch. Und immer, wenn mir ein Bild vor Augen gekommen ist, habe ich es gleich gezeichnet. So finden Sie zahlreiche Zeichnungen vor, die dem Verständnis dienlich sein sollen und die Ernsthaftigkeit der Materie ein bisschen entschärfen.

 

So bleibt mir nur noch, Ihnen hiermit mein Buch zu übergeben (es hat mich doch viele Monate begleitet, ebenso wie meine ganze Familie...) und Ihnen viel Freude auf dem goldenen Weg der Mitte zu wünschen! Ich hoffe, ich kann dem Leid dieser Welt nun noch ein wesentlich größeres Schnippchen schlagen...! Viele Erkenntnisse und viel Gesundheit!

 

Ihr
Georg Weidinger

 

Forchtenstein, 5. September 2017